Krieg! In Deutschland! Jetzt! (K)ein Schachspiel des IS

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Mein Text wurde freundlicherweise auch auf dem Blog von Dr. Stefan Etzel veröffentlicht.

Der Vorläufer des Schachs, wie es heute gespielt wird, verbreitete sich im 7. Jahrhundert im Zuge der islamischen Expansion ins abendländische Europa. Ob Abu Bakr al-Baghdadi oder bereits ein bzw. mehrere Nachfolger: Der Islamische Staat (IS) und seine autonomen Zellen müssen gute Schachspieler sein. Denn aktuell scheint die Strategie des IS nicht nur in Saudi Arabien aufzugehen.

Der sunnitische IS hatte seit vielen Monaten Attentate auf die schiitische Minorität in Saudi-Arabien verübt. Der Plan: Sollten die sunnitisch-wahhabitischen Saudis ihre traditionell diskriminierte Minderheit der Schiiten schützen und aufwerten, dann würden sie gegen “Gott und die wahhabitischen Gründungsprinzipien” verstoßen. Das würde erweisen, dass der Islamische Staat der einzig wahre Hüter und Beschützer der Sunniten ist. Und damit das saudische Königshaus erschüttern. Sollten die Saudis das nicht tun, dann würde sich ein schiitischer Widerstand formieren. Auf den die Saudis mit Verhaftungen und Todesstrafen antworten würden. Nach mehr als 100 Hinrichtungen im vergangenen Jahr, begannen die Saudis dieses Jahr direkt mit 47 Hinrichtungen – unter ihnen ein bedeutender schiitischer Geistlicher. Das wiederum musste endgültig den Iran als Schutzmacht aller Schiiten auf den Plan rufen.

Der IS sitzt bereits im Yemen und hat auch in Marokko, Tunesien, Ägypten, Algerien, Lybien »Wilayat«-Provinzen ausgerufen. Das Kalkül: In einer eskalierenden und die Region destabilisierenden Situation würde der IS die entstehende Chaosmasse, die Kampfbereiten, die religiösen Fanatiker, das Prekariat, die Enttäuschten, von Vernichtung Bedrohten abschöpfen und damit seinen Einfluss vergrößern. Ob gegen die mit den »Kreuzfahrern« paktierenden Saudis, gegen den schiitischen Iran oder die Kreuzfahrer selbst: es erwischt aus IS-Sicht nie den Falschen. Wer solche nicht simplen Um-die-Ecke-Gedacht-Strategien verfolgt, hat auch gegen die »globale Anti-Terror-Koalition« in Syrien und Irak einen Plan. Einen Plan, der an der »weichen« Flanke der Koalition ansetzt – in Europa. Spielen wir also Schach mit dem IS, versuchen wir uns in den Gegner hineinzuversetzen und seine Züge zu interpretieren bzw. vorauszuahnen.

Die Eröffnung

Es ist Sommer 2015. Wir, das ist der IS, stehen einer Anti-Terror-Koalition gegenüber, die genauso viel Interesse an der Vernichtung wie an der Bewahrung unseres Kalifats hat. Wir setzen uns unter anderem aus ehemaligen Insassen amerikanischer Gefängnisse im Irak, aus Unterdrückten der schiitischen Herrschaft eines Nuri Kamil al-Maliki, aus ehemaligen Baath-Partei-Anhängern und irakischen Offizieren zusammen. Wir haben eine gefährliche Nähe zu den sunnitisch-wahhabitischen Saudis. Der Iran hasst uns und wir ihn, aber unsere Präsenz im vom Iran gestützen Assad-Syrien erlaubt auch dem Iran dortige Präsenz und Einflussnahme. Ähnliche Ambivalenz zeichnet unser Verhältnis zu allen Sympathisanten und Gegnern aus. Wir brauchen Geld und unsere Gegner den ökonomischen Profit. Also handeln wir mit allen.

Es bekämpfen uns unter anderem die Kurden, die dafür auch von Deutschland unterstützt werden. Das ist lästig. Gerade auch, weil sich die Kurden im Grenzgebiet zwischen den Staaten Türkei, Syrien und Irak befinden und damit Rückzugs- und Handelsgebiete blockieren. Die Türkei Erdogans sieht glücklicherweise vielmehr in den Kurden Terroristen (PKK etc.) als in uns. Wir haben zur Türkei im Sommer 2015 – hinter vorgehaltener Hand – kein schlechtes Verhältnis. Die Türkei handelt mit den USA nämlich Pufferzonen in Nordsyrien aus, türkische Schutzgebiete. Zur Durchsetzung von »Frieden« – und zur Kontrolle kurdischer Gebiete. Der Beginn der türkischen Offensive gegen die Kurden im August 2015 fällt dann »zufällig« mit der plötzlichen »Freisetzung« der Flüchtlingsströme zusammen. Die »weapons of mass migration« haben Vorteile. Der internationale Blick verweilt nicht zu lange auf der Situation der Kurden. Europa und Deutschland sind beschäftigt. Wir befreien uns von überflüssigen Nahrungsmittelempfängern, die nicht auf unserer Seite sind und destabilisieren den Nachbarstaat Jordanien, den wir auch nicht leiden können. Die Türkei, mit über zwei Millionen Migranten im Staatsgebiet, kann diese durch entsprechenden »Druck« weiterleiten. Und sich gleichzeitig als einzig möglicher Retter der Situation verkaufen und von der EU große Zugeständnisse erwarten.

Den September 2015 finden wir großartig. Die Kreuzfahrer-Europäer werden mit den Migrationsströmen nicht fertig. Die Deutschen öffnen unterschiedslos die Grenzen. Und wir sind dabei. Denn wir sind Schleuser für die von uns oder wegen uns Vertrieben. Kein schlechter Verdienst. Spätestens seit Ende September, als sich das Eingreifen Russlands in Syrien abzeichnet, bereiten wir sukzessive unsere Kräfteverlagerung vor. In die anderen »Provinzen«. Zum Beispiel Nordafrika, Lybien. Da destabilisieren wir das ganze Land und schleusen wie verrückt afrikanische Migrantenströme. Nur zur euch, Kreuzfahrer, denn ihr helft so gerne. Mitten unter den Migrationsströmen: Wir! Und einige für uns unbrauchbare Ungläubige, Kriminelle, die nach unserer Scharia hart bestraft werden müssten, aber in Europa Berechtigung haben. Aber das werden die Europäer nie herausfinden, denn sie differenzieren kaum – alle Migranten sind für sie Flüchtlinge, allen muss geholfen werden. So dass jene, denen wirklich geholfen werden muß, gar nicht so sehr ins Gewicht fallen. Die Propagierung von »Mama Merkel lädt ein«, »jeder kriegt ein Haus und Arbeit« finden wir nicht schlecht. Es »flüchten« die, die wir nicht gebrauchen können. Auch aus anderen Ländern wie Afghanistan etc. Wir brauchen Kämpfer, kein weichliches Prekariat. Sollen sie uns ihre Frauen, Mütter, Alte und Familien lassen. Zum geeigneten Zeitpunkt werden die uns als Geiseln dienen, mit denen wir Verhalten erpressen können.

Die Läufer

Mit unseren »Bauern« ziehen wir in das Zentrum, unsere ähnlich aussehenden »Läufer« aber haben eine andere Funktion. »Shock and Awe« würde das unser ehemaliger amerikanischer Gegner George W. Bush nennen – Schrecken und Furcht. Beides führt zur Schwächung der gegnerischen Verteidigung. Die ersten Anschläge unserer quer über das Schachbrett schießenden Läufer müssen durchdringend sein – so wie in Paris. Die sowieso in der Organisation rund um Migrantenströme überstrapazierte Polizei Europas muss nach Paris die Sicherung der gesamten Fläche beweisen – denn Grenzen sind nach wie vor offen. Das wird sie niemals können, zumal sie in vielen Staaten im Zuge von Bürokratieabbau und Private Public Partnership geschwächt wurde.

Auf die militärische Antwort der Ungläubigen aber können wir uns verlassen. Sie folgt der amerikanischen »Spielauffassung«: Krieg. Das ist großartig. Das belegt unsere Endzeiterwartung, die uns im IS eint und bestätigt den Countdown der Apokalypse. Denn schon Mohammed hat gesagt, dass in Syrien die »Armee des Westens« die Muslime angreifen werde. Ein Drittel aller Muslime wird bei dem blutigen Kampf gegen die »Römer« fliehen. Den Flüchtlingen in dieser Zeit, so Mohammed, wird Allah nicht verzeihen!!! Ein weiteres Drittel wird sterben („und bei Allah zu den Besten unter den Märtyrern gezählt werden“), das letzte Drittel aber wird siegreich sein. Letztlich, so Mohammed, werden wir auch das Zentrum der Ungläubigen – symbolisch: Rom – erobern.

Springer und Bauern

Nachdem unsere Läufer funktioniert haben, kommt es vermehrt auf das Zusammenspiel unserer Organisatoren in Deutschland und Europa und mehrerer nützlicher oder verbündeter Massen an: auf »Springer« und »Bauern«. Wir ändern unsere Taktik: Keine großen Terror-Angriffe mehr und Bekennerschreiben. Ab einem bestimmten für den Westen wichtigen Datum – wie es auch das Fußballspiel als westliche Religion zu den Anschlägen in Paris darstellte – werden wir die Taktik des »Low-Intensitiy-Terrors« anwenden.

Wir werden uns – das hat eure Alice Schwarzer gut erkannt – beispielsweise Silvester an sehr vielen Orten Deutschlands , ja Europas verabreden. Und unsere Landsleute , Sympathisanten, Kriminelle zu einem Spiel einladen: »taharrusch gamea«. Sie wissen nicht, dass sie für uns spielen. Mitmachen kann jeder und täglich werden wir mehr. Denn Migranten wohnen zum Teil immer noch in Zelten und Massenunterkünften, haben noch kein eigenes Haus. Die Ungläubigen wollen keine Obergrenze, so verschärft sich täglich die Situation. Zu unserem Vorteil. Und es hat sich nicht nur Ärger angestaut. Weswegen religiöse Vertreter des Westens schon dafür appellieren, für unsere von Allah abgefallenen Landsleute Frauen ihrer eigenen Religions- und Lebensgemeinschaft kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wie auf den Pornoseiten, die wir natürlich kennen. Seht Euch nur die Verkommenheit der Ungläubigen an!

Die Minister der Ungläubigen werden unseren »Low-Intensity-Terror« nicht begreifen und als neue Dimension »Organisierter Kriminalität« von »Antänzern« bezeichnen. Noch besser: Ungläubige Frauen unterwerfen sich teilweise freiwillig – wie es sich gehört für die Frau. Sie werden behaupten, dass die Vorfälle keinesfalls mit dem Islam zu tun haben. Das ist prima, die sind unserer Meinung. Denn die das Reich des Friedens, dār al-islām, in der Apokalypse Fliehenden und nicht den gihād Aufnehmenden, haben für uns sowieso nichts mit dem Islam zu tun. Wir erinnern auch jeden an die Sure 3, 28: »Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott.« Alle anderen, wir, aber sind Kämpfer, denen Verstellung, eine Tun-als-ob-Taqīya, erlaubt ist.

Viele ungläubige Männer werden der Regierung und ausgewählten Frauen glauben, die behaupten, es handele sich dabei nur um so etwas wie »arabische Folklore«. Außerdem seien alle Männer Täter. Westliche Männer sind eben Weicheier – das konnten wir an deren Jahreswechsel der gesamten Islamischen Gemeinschaft, ja der Weltgemeinschaft zeigen und die Kreuzfahrer haben über ihre Niederlage höchst selbst ausführlich berichtet. Sie können nicht mal ihre Frauen beschützen, mit denen wir machen können, was wir wollen. Jeden Tag, überall. Und während lange geschwiegen, aber jetzt plötzlich über die von uns heftig und täglich attackierte Sicherheit geschrieben wird, sitzen die europäischen »Kämpfer« in ihren Flugzeugen und an ihren Drohnen-Steuerungen. Ihr Militär ist weltweit tätig. Aber ihre eigenen Länder beschützen sie nicht.

Das Bauernopfer

Ihr Ungläubigen kapiert nicht, dass wir mit unserem »Low-Intensity-Terror« Exekutive und Judikative an den Rand der Verzweiflung bringen. Anzeigen müssen verfolgt, Täter verhaftet und untergebracht werden, die Justiz ein salomonisches Urteil fällen. Eine Fachmeinung dazu: »In dem Fall, dass die Strumpfhose weiteres verhindert hat, liegt nur ein Versuch der sexuellen Nötigung vor. Dass es nicht zu einer tatsächlichen Vergewaltigung bzw. einem Eindringen in den Körper gekommen ist, wird strafmildernd bewertet. Das bloße Angrapschen ist keine Straftat, könnte aber als Missachtung der Person gewertet werden. Daher wird es hier auf eine Bewährungsstrafe hinauslaufen, wenn der Täter zuvor nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten ist.« Oder aber auf gar nichts, da »unser Mann« unter sieben weiteren Namen gemeldet ist. Bei den, wie euer BAMF meldet, »300.000 Personen, die zwar schon in Deutschland sind, aber noch keinen Asyl-Antrag gestellt haben« – Nicht-Registrierte, Illegale – ist Diebstahl nach eurer Meinung sowieso nur Mundraub »Bedürftiger«. Und die Festgenommenen sind unser kleines Bauernopfer, dass euren Staat und eure Gesetze aushöhlt – von bei der Bundesanwaltschaft behandelten 5 Terrorverfahren in 2013 auf 199 in 2015 – wir diktieren!

Eure Polizisten nehmen das wahr und berichten sukzessive jenseits ihrer 16-Stunden-Schichten darüber. Aber es glaubt ihnen keiner. Im Gegenteil: ihr Versagen macht sie in euren Augen zum Hauptschuldigen. Klar, dass auch unsere Scharia-Police mitten unter Euch Recht und Ordnung herstellt und nicht strafbar ist. Das ist unsere Amtshilfe an euch! Aber eure Polizisten sind nicht nur überfordert, sondern auch ein wenig sauer. Müssen sie doch ständig Gesetze brechen und dürfen diejenigen, die gegen das Aufenthalts- und Asylrecht verstoßen, nicht verfolgen. Auf Geheiß der Bundesregierung, die selbst den »Koran der Ungläubigen«, das deutsche Grundgesetz, in Artikel 16a Abs2 bricht etc.

Das Spiel der »Könige«

Für uns ist das aber noch nicht genug. Es muss ganz paradox werden. Je offensichtlicher Missstände und Bedrohungslage sind, desto mehr muss eure Regierung und ihre Unterstützer an offenen Grenzen festhalten. Alles andere wäre auch ein Fehler-Eingeständnis und jeder kann sich aktuell vorstellen, dass dieser Fehler enorme Konsequenzen haben wird. Und an dem Fehler haben nahezu alle in eurem Bundestag befindlichen Parteien Mitschuld. Wobei selbst wir keine »Klatsch-Orgien« kennen, die zehn Minuten dauern.

Ihr werdet Euch jedenfalls immer mehr zerfleischen und so mit Euch selbst beschäftigt sein, dass für uns und größere Zusammenhänge keine Kapazitäten mehr vorhanden sind. Für uns sehr lustig: Ihr beginnt gerade, den »Kampf gegen Rechts« auszurufen und damit gegen Pegida, AfD, »Bürgerwehren« und alle anderen vorzugehen, die vor »Glaubenskriegen auf deutschem Boden« warnen oder die Verhältnisse kritisieren. Da sind zwar ein paar Gestalten dabei, die könnten auch bei uns oder bei der von eurer Vize-Bundestagspräsidentin geliebten Antifa mitmachen. Aber der Rest entspricht eurem gehobenen Bürgertum (hier, da und hier) das eure Gesellschaft trägt. Ekelhafte Leute, hoher Bildungsabschluss verhindert in der Regel die Anwendung von Gewalt.

Bekämpft also euren Pluralismus mit allen Mitteln. So wie wir es auch tun. Es ist gut, dass ihr dabei nicht auf unsere Todfeinde hört, manch Intellektuellen jüdischen Glaubens – so säkular sie auch sind -, die genau davor warnen. Es ist gut, dass die schlauer sind als ihr und beginnen, aus Europa zu fliehen. 85 Prozent aller Araber – also nicht nur wir – träumen von der Judenvernichtung, Und ihr, deutsche Ungläubige, freut euch doch sicher auch über diesen neuen Exodus. Viele werden nach Israel kommen, einige Opfer unserer Intifada werden – läuft bei uns, Dank euch!

Für euch dürfen nur wir »wahre Pluralität« sein, zur Masse der undifferenziert Guten gehören, die von »außen« kommt. »In ein und demselben Glas Wasser stecken zu viele Strohhalme«, sagt der Hydrologe Maghawry Diab über zuviel Pumpaktivität in der ägyptischen Oase Dakhla. Und wir schicken euch Strohhalme, ihr Ungläubigen! An die ihr euch klammern könnt! Eure Gloria Gaynor sang schon: It’s raining men. Die sollt Ihr haben. Nahezu 80 Prozent aller Migranten nach Europa sind männlich und jung… 90 Prozent nicht für den Arbeitsmarkt geeignet. Die werden sukzessive unzufrieden und dann zu unseren Unterstützern. Wir funktionieren nämlich als Franchise-System.

Ja, den jetzt schon über eine Million Männern soll geholfen und sie sollen gleichzeitig unzufrieden werden – beides auf eure Kosten. Da können wir auch die Zahlungen an unsere Kämpfer halbieren – denn die zahlt ihr ja jetzt. Unser früherer Konkurrent – die katholische Kirche, die heute bei Protest gegen uns das Licht löscht – hat vor zehn Jahren etwas ganz Teuflisches verfolgt. Die haben in El Salvador (Aktion Habitat) Häuser gebaut, die dann sozial benachteiligten Frauen geschenkt wurden, um zur Emanzipation beizutragen und Frauen und Kindern Schutz zu bieten. Gefährlich. Da gefällt uns die Haltung der Regierung »Alamanya« besser: Nur wenn Du jung, durchsetzungsstark (männlich) und mit Geld – nicht nur für unsere Schlepper – ausgestattet bist (männlich), mehrer Länder-Rechte und die der begleitenden Frauen brichst (männlich), kommst Du in Deutschland an und erhältst Unterstützung. Das ist unser »Spirit«! Ihr passt Euch an!

Wir können nur hoffen, dass ihr eure »Dame« nicht so schnell aus dem Spiel nehmt. Auf der anderen Seite sind wir uns recht sicher, dass auch eure anderen Offiziere unser Spiel betreiben. Denn egal, was ihr macht: Ihr werdet verlieren.

Optionen zum Ende

Al-Qaida gab im Jahr 2003 bekannt: We »should have made clear to the West that a person has only three options: become a Muslim, live under the rule of Islam, or be killed«.

Entweder richtet euch euer undifferenziertes Mitleid zu Grunde, gepaart mit der Überheblichkeit, die Welt bei Euch zu retten und sie damit beherrschen zu wollen (»Antichrist«). Dann seid ihr dumm und werdet bald leben »under the rule of Islam«, der euch sukzessive Sicherheit und Sozialstaat rauben wird. Ihr seid jetzt schon Meister in der Flüchtlings-Produktion, eure eigenen »inneren Emigranten« nicht mitgezählt.

Oder aber ihr werdet freiwillig Moslem, dann seid ihr feige. Aber ein guter Teil von euch ist zumindest der Aussage nach auf diesem einzig richtigen Weg.

Oder ihr wehrt euch. Dann, meine lieben Ungläubigen, werdet ihr – ohne weiteres Zutun von uns – selbst eure Freiheit suspendieren. Überwachung, Zensur, Einschränkung der Gesetze, Militäreinsatz im Inneren (»Amtshilfe«). Ach so, gibt es schon. Dann habt ihr eure säkulare Religion, die ihr Leitkultur und wir als »Handelsfreiheit« bezeichnen, bald wieder. Bedenkt: Unter diesen Maßnahmen werden auch die bei euch internierten Migranten leiden. Und damit empfänglich für uns. Wir werden ihnen vielleicht anbieten, wieder zurück in die Islamische Gemeinschaft zu finden, wenn sie ihren guten Willen dokumentieren. Beispielsweise durch zehn Amokläufe gleichzeitig in den zehn größten deutschen Städten – »to be killed«. Und wir beherrschen den Umgang mit Waffen, wie EU Militia Watch belegt, indem sie die militärische Vergangenheit vieler nach Europa »Geflüchteter« anhand gehackter Netz-Profile dokumentiert. Oder wir lernen den Umgang mit Waffen beispielsweise in Schweden. Während ihr für eure Polizei die Schießstände schließt und sie mit unzureichenden Schutzwesten durch die Gegend schickt.

Zusätzlich seid ihr auch ein wenig isoliert. Zu sehr habt ihr die Rolle der Vereinigten Staaten im Nahen Osten durchschaut. Mit Russland wollt ihr aber auch nichts zu tun haben. Und militärisch seid ihr ein Zwerg. Ihr verfolgt also alle drei Varianten gleichzeitig, die euch Al Qaida zur Wahl gelassen hat. 

Ihr seid längst wie Syrien auf dem Weg zum »failed state«. Ihr seid keine richtigen Gegner. 2001 haben wir euch beide Türme geraubt. Jetzt verliert ihr das ganze Spiel. So schnell, wie ihr euch eurer Optionen beraubt, kommen wir kaum hinterher. »Eure Frauen werden unsere Huren, eure Kinder unsere Sklaven!« So hat uns ein ungläubiger Gelehrter in einer großen Schweizer Zeitschrift zitiert. Aber ihr werdet das nicht glauben – wie auch das hier Dargelegte. Denn ihr seid Ungläubige. Und glaubt uns. Das alles ist so abstrus, es kann nur Fiktion sein. Zwar ist Schach bei uns stark umstritten (Fatwa). Aber laut Europol haben wir in Europa bereits Trainingscamps und rekrutieren unter den Flüchtlingen bereits für die nächsten Anschläge. Wir haben keine Strategie, oder doch? Matt.

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